Zukunftssichere Trinkwasserversorgung auch in heißen Monaten

Wir werden in diesem Monat mit dem Neubau des Hochbehälters Hülsenberg beginnen. Im Juni wird es aus diesem Grund für circa zwei bis drei Wochen in Langerwehe zu verstärktem Baustellenverkehr aus Richtung Eschweiler über die Leo-Höxter-Straße, den Bahnhofsplatz und den Rymelsberg kommen. Die Bauarbeiten vor Ort werden voraussichtlich im März 2023 abgeschlossen sein. Seit Beginn der vorbereitenden Maßnahmen im Februar 2021 haben wir rund 2,3 Millionen Euro in eine zukunftssichere Trinkwasserversorgung investiert.

Neuer Hochbehälter in Bruchsteinoptik
Damit sich der Behälter optimal in die Landschaft eingliedert, wird die Fassade an eine Bruchsteinoptik erinnern, wie sie hier in der Region historisch verwurzelt ist. Bis der Neubau fertiggestellt ist, wird der bisherige Hochbehälter Hülsenberg weiterhin am Netz bleiben. Die Versorgungssicherheit ist damit unverändert durchgängig gesichert. Im vergangenen Jahr wurden zunächst rund 1.100 Quadratmeter Fläche direkt neben dem aktuellen Hochbehälter von vorhandenem Baumbestand befreit. Als Ausgleich dafür wurden in unmittelbarer Nähe fünfmal so viele Bäume als artenreicher und klimastabiler Mischwald gepflanzt.

Bauen mit Bedacht auf Umweltschutz
Die Entfernung des Baumbestands ist notwendig, um Platz für den Neubau zu schaffen. Dem vorangegangen war ein von uns in Auftrag gegebenes Artenschutzgutachten, das keine im besonderen Maße schützenswerten Vorkommen feststellte. Bei den Arbeiten rund um die Aufforstung arbeiten wir eng mit der Försterin Barbara Boos-Kluß zusammen. Denn der Umweltschutz ist uns als Trinkwasserlieferant ein wichtiges Anliegen, insbesondere dann, wenn wir mit baulichen Maßnahmen notwendige Eingriffe in die Natur vornehmen müssen.

Neubau wichtig für Versorgungssicherheit der Region
Der Neubau ist wichtig und notwendig, denn der neue Hochbehälter, dessen Fertigteile ab Juni dieses Jahres angliefert werden, sichert zusammen mit dem Hochbehälter Schönthal die Wasserversorgung von rund 20.000 Menschen in Langerwehe, Inden, Echtz und Konzendorf. Der aktuelle Hochbehälter verfügt über ein Volumen von nur etwa 650 Kubikmetern. Der nun im Bau befindliche Nachfolger wird mit rund 2.000 Kubikmetern Fassungsvolumen mehr als die dreifache Menge zwischenspeichern können. Das erhöht die Versorgungssicherheit in den heißen Monaten deutlich.

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