Fernauslesbare, digitale Wasserzähler kommen

Ein Grund zur Freude in vielerlei Hinsicht: Beginnend ab diesem Jahr ersetzen wir unsere altgedienten, mechanischen Hauswasserzähler durch fern auslesbare, digitale Wasserzähler. Die Übermittlung Ihrer Zählerstände, Ablesetermine und Zählerkarten gehören bald der Vergangenheit an. In diesem Jahr werden wir rund 670 digitale Wasserzähler installieren. In sechs Jahren wird der Austausch aller Wasserzähler in unserem Versorgungsgebiet abgeschlossen sein. Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Digitale Wasserzähler: häufig gestellte Fragen

Die bisherige nicht mehr zeitgemäße direkte Ablesemethode unserer rund 6.000 im Versorgungsnetz eingebauten Zähler ist durch einen enormen arbeits- und kostenaufwändigen Ablauf gekennzeichnet. Mit der Möglichkeit, die Verbrauchsdaten außerhalb des Gebäudes im „Vorbeigehen“ auszulesen und direkt in unser Abrechnungssystem einzuspielen, spart der WZV Langerwehe nicht nur Zeit, sondern auch erhebliche Kosten. Gleichzeitig wird das Ableseverfahren für die Kunden wesentlich vereinfacht, da niemand mehr zur Ablesung der Zähler zu Hause angetroffen werden muss. Nachlesungen von falsch gemeldeten Zählerdaten entfallen ebenso wie Schätzungen von nicht fristgemäß gemeldeten Zählerständen. Die Abrechnungsbescheide können dadurch einfacher, genauer und schneller erstellt werden.

Im Rahmen der gesetzlich geforderten Turnuswechselungen werden die mechanischen Zähler gegen die digitalen Zähler nach und nach in unserem Versorgungsgebiet ausgetauscht. Start des Rollouts war im Frühling 2024 in Langerwehe.

Sie brauchen für die Ablesung nichts mehr zu tun, es kommt auch kein Mitarbeitender mehr zur Ablesung zu Ihnen. Wir fragen den Zählerstand für die Jahresabrechnung automatisch zu einem Stichtag per Funk ab.

Ferner vereinfacht die neue, fernauslesbare Messung die Erkennung und Anzeige von Unregelmäßigkeiten. Beispielsweise Leckagen in der Kundenanlage, unzulässige Rückflüsse in die Anlagen des WZV Langerwehe, Manipulationen und weiteres.

Nein, es werden ab 2026 ausschließlich elektronische Wasserzähler verbaut.

Nein, dem Einbau eines elektronischen Zählers kann nicht widersprochen werden. Widerspruch kann der Kunde nur gegen die Verwendung der Funkfunktion einlegen. Hierzu muss er innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt des Schreibens unter Angaben von Gründen schriftlich der Funkfernauslesung widersprechen. In diesem Fall ist der Zählerstand zum Jahresende direkt und unaufgefordert vom Kunden schriftlich zu übermitteln.

Der Zähler speichert Tages-, Monats- und Jahreswerte sowie Alarm- und Fehlercodes. Damit können im Einzelfall Probleme in der Hausinstallation oder im Wassernetz erkannt und behoben werden.

Per Funk wird jedoch lediglich der aktuelle Zählerstand, die Zählernummer sowie Alarm- und Fehlermeldungen übertragen.

Die Auslesung geschieht turnusmäßig, in der Regel einmal jährlich, für die Abrechnung oder Zwischenabrechnung. Die Funkübertragung umfasst nicht den kompletten Speicher des Zählers, sondern nur abrechnungsrelevante Daten: momentaner Zählerstand, Zählernummer und Alarm- bzw. Fehlermeldungen. Es werden keine personenbezogenen Daten des Abnehmers übertragen. Rückschlüsse auf das tägliche Verbrauchsverhalten sind damit nicht möglich.

Eine komplette Auslesung des Zählers und damit historischer Daten kann nur vor Ort am Zähler, im Beisein des Kunden und mit seiner Zustimmung erfolgen, um eventuelle Unstimmigkeiten oder Verbrauchsabweichungen zu klären.

Die Übertragung der Daten je Zähler erfolgt entsprechend der BSI-Richtlinie verschlüsselt. Es können nur dazu vorgesehene Lesegeräte zur Auslesung der Zähler verwendet werden, die den benötigen Schlüssel zu dem passenden Zähler haben. Dies gewährleistet eine höchstmögliche Datensicherheit bei der Funkübertragung.

Ja. Alle datenschutzrechtlichen Vorgaben werden selbstverständlich beachtet und eingehalten. Übermittelt werden ausschließlich anonyme Daten, wie z. B. Zählernummer, Zählerstand und eventuelle Fehleralarme, die von Dritten nicht zugeordnet werden können. Die Funkauslesung der Daten erfolgt verschlüsselt und kann ausschließlich von Mitarbeitern des WZV Langerwehe vorgenommen werden. Nur der WZV Langerwehe verfügt über den entsprechenden Schlüssel, um die Daten zu entschlüsseln und verwenden zu können. Damit ist die Datensicherheit gewährleistet.

Die Durchflussmenge, also der Wasserverbrauch, wird wie bisher auch bei uns im System gespeichert und als Grundlage der Abrechnung verwendet.

Die ausgelesenen Daten löschen wir, soweit wir sie für die genannten Zwecke nicht mehr benötigen, spätestens aber fünf Jahre nach ihrer Auslesung.

Nein. Es fallen durch den neuen Zähler keine zusätzlichen Kosten an. Ganz im Gegenteil: Die Messgenauigkeit die einhergehende Funkkommunikation reduzieren die Betriebskosten der Wasserversorgung, was sich langfristig positiv auswirkt.

Der elektronische Zähler wird nach Ablauf der Eichfrist, d.h. nach 6 Jahren, im Rahmen des Turnuswechsels ausgetauscht.

Der Zähler ist mit einer Batterie ausgestattet, welche laut Herstellerangaben bis zu 15 Jahre hält.

Die von den Geräten ausgehende Funkstrahlung ist nach Feststellung des fachlich zuständigen Ministeriums für Gesundheit und Pflege und für Umwelt und Verbraucherschutz gesundheitlich unbedenklich. Die Sendeleistung von maximal 25 Milliwatt ist unbedenklich und deutlich kleiner als die der meisten, heute in Haushalten befindlichen, Geräte (Rundfunk, Fernsehen, schnurlose Telefone, Mobilfunk, Babyfon, WLAN, Bluetooth, etc.). Pro Tag beträgt die funkaktive Zeit lediglich 29 Sekunden.

Sofern Sie einen elektronischen Wasserzähler haben, müssen Sie diesen nicht mehr selbst auslesen beziehungsweise auslesen lassen. Den Wasserverbrauch müssen Sie auch nicht aktiv melden. Für die Verbrauchsabrechnung lesen wir die Wassermengen vom Zähler per Funk aus.

Sollten der Fernauslesung widersprochen worden sein, so muss der Zählerstand zum Jahresende unaufgefordert abgelesen und mitgeteilt werden. Erfolgt keine Meldung, so wird der Verbrauch geschätzt werden.

Grundsätzlich können die Daten des elektronischen Wasserzählers über wireless mBus (wM-Bus) oder LoRaWAN übertragen werden.

Sie haben weitere Fragen zu den neuen digitalen Wasserzähler ?

Gerne sind wir für Sie persönlich da. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder laden Sie sich unsere Kundeninformationen herunter.

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