Stillstand ist Rückschritt

Mehr Kooperation bei Wasserwerken

Langerwehe/Vettweiß Die beiden Wasserleitungszweckverbände Langerwehe und Neffeltal blicken bereits auf eine langjährige fruchtbare Zusammenarbeit zurück. Neben der Durchführung von gemeinsamen Schulungen und Materialbeschaffungen wird auch Personal gegenseitig genutzt. Zur Zeit wird bereits ein Vermessungstechniker des WZV Langerwehe auch beim WZV Neffeltal eingesetzt. Hierdurch wird die Bestandsdokumentation gepflegt und auf dem neuesten Stand gehalten.

Durch eine intensivere Kooperationsarbeit soll zukünftig die bereits bestehende Versorgungssicherheit gefestigt und den wachsenden gesetzlichen Anforderungen angepasst werden. Beide Unternehmen unterziehen sich regelmäßig einem Benchmarking mit anderen Wasserversorgungsunternehmen, um dem hohen Qualitätsstandard gerecht zu werden und sich kontinuierlich zu verbessern.

Der WZV Langerwehe strebt nun an, seine Organisationssicherheit durch die Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e.V. überprüfen zu lassen. Die Überprüfung dient dazu, durch effektive Organisation und Betriebsführung die Einhaltung aller rechtlichen, behördlichen und branchenspezifischen Normen und Vorgaben sicherzustellen und schließt mit dem TSM – Zertifikat (Technisches Sicherheitsmanagement) ab.

Beide Unternehmen erneuern jedes Jahr mehrere Kilometer Rohrleitungen. Die Planung, das Genehmigungsverfahren, die Ausschreibung und die Durchführung werden fast ausschließlich durch eigenes Personal durchgeführt.

„Stillstand ist Rückschritt! Man muss den wachsenden Anforderungen gerecht werden und bleiben. Nur so kann man eine nachhaltige Wasserversorgung für die Kunden sichern.“, erklärte Heinrich Schumacher, Betriebsleiter des WZV Langerwehe.

Quelle: (red) 13.01.2019 / Super Sonntag Düren / Seite 21 http://epaper.supersonntag.de/2.0/#/read/ssv-m1/20190113?page=20&article=41634401/


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