Stadtwerke Düren erweitern Trinkwasserstrategie mit Wasser aus Langerwehe

Kooperation zwischen den Stadtwerke Düren und dem Wasserleitungszweckverband Langerwehe: Heinrich Klocke, Geschäftsführer der SWD, Heinrich Göbbels, Verbandsvorsteher, und Heinrich Schumacher, Betriebsleiter des WZV-Langerwehe, unterzeichneten die Verträge.

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Die Stadtwerke Düren (SWD) erweitern durch eine neue Kooperation mit dem Wasserleitungszweckverband Langerwehe (WZV) ihre neue Trinkwasserstrategie für Düren und Teile Merzenichs. Damit sorgt ab 2014 auch Trinkwasser, das aus Grundwasser in Langerwehe gewonnen wird, für zusätzliche Versorgungssicherheit in Düren.

Dabei wird das Wasser in einer neuen Enthärtungsanlage aufbereitet, wodurch sich die Kunden weiterhin auf die gewohnt hohe Qualität mit weichem Trinkwasser aus der SWD-Wasserleitung verlassen können. Zudem ist die geplante zentrale Enthärtungsanlage des WZV Langerwehe sowohl ökologisch als auch ökonomisch positiv. Denn: Weiches Wasser braucht zum Beispiel in der Waschmaschine weniger Energie und weniger Waschmittel – das schont die Umwelt und das Budget.

Die Stadtwerke Düren bauen schon seit vielen Jahrzehnten auf viele faire Partnerschaften in der Region, um so eine höchst mögliche Versorgungssicherheit für ihre Kunden bieten zu können. Im Rahmen ihrer neuen Trinkwasserstrategie bauen die SWD diese Partnerschaften aus und setzen auch auf neue Kooperationen und sorgen damit für eine langfristige Qualitäts- und Versorgungssicherheit ihrer Kunden in Düren. Dazu gehört unter anderem die Erweiterung der Zusammenarbeit mit dem WZV Langerwehe.

Ab 2014 werden bis zu 120.000 Kubikmeter des SWD-Trinkwassers aus Langerwehe kommen. „Die Kooperation mit dem WZV Langerwehe ist nicht nur für die sichere Trinkwasserversorgung und die hohe Trinkwasserqualität in der Region ein wichtiger Schritt“, sagte SWD-Geschäftsführer Heinrich Klocke bei der Vertragsunterzeichnung. Als regional verbundenes Unternehmen, unterstützen die SWD die Region so auch als wirtschaftlicher Partner.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit der Errichtung einer modernen und umweltfreundlichen Anlage zur Wasserenthärtung die SWD jetzt durch die Belieferung mit hochwertigem Trinkwasser unterstützen dürfen. Das bedeutet für uns eine wichtige Planungssicherheit“, ergänzt der Betriebsleiter des WZV Langerwehe, Heinrich Schumacher. Damit die Belieferung zum Mitte 2014 pünktlich starten kann, muss jetzt noch eine neue Verbindungsleitung zwischen Schlich und Derichsweiler errichtet werden. Dies erfolgt im Herbst 2013.


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